Neugestaltung der Carl-Petersen-Straße
28. März 2019

Die Hamm'er Zwillinge: Elke Kuhlwilm und Yannick Regh

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Anwohnerinnen und Anwohner aus Hamm,

Die SPD hat in den Europawahlen am 26. Mai eine krachende Niederlage erlitten und herbe Verluste in den Bezirkswahlen hinnehmen müssen. Eine Partei, die von gerade einmal 10 Prozent der unter 30-Jährigen in unserem Land bei einer bundesweiten Wahl ihre Stimmen erhält, muss um ihre Zukunft geradezu bangen und schlussendlich auch für ihre Zukunft kämpfen. Eine solche Partei kann sich zudem nur noch schwer Volkspartei nennen.

Seit 2009 bin ich Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Seit 2009 kenne ich diese Wahlniederlagen und sie werden seitdem immer schlimmer – gefühlt ändert sich auch nichts an den Grundzügen der Politik im Bund.

Dennoch haben wir in Hamburg und in den Hamburger Bezirken in den letzten 8 Jahren viel bewegen können für die Menschen vor Ort. Leider sind trotz zusätzlichen Stimmengewinns im Bezirk Hamburg-Mitte die Sitze der SPD in der Bezirksversammlung von 19 auf 14 geschrumpft und wir sind erstmals in unserer jüngeren Geschichte nicht mehr stärkste Kraft. Solch ein Ergebnis tut weh.

Insbesondere die vielen fleißigen und engagierten Abgeordneten, die die Fraktion nun verlassen müssen, werden mir fehlen. Namentlich erwähnen möchte ich inbesondere meine Kollegin Elke Kuhlwilm, unsere älteste Abgeordnete im Bezirk und meine Mitstreiterin als sozialdemokratische Wahlkreisabgeordnete der Hammer Bürgerinnen und Bürger. Wir haben seit 2014 vertrauensvoll zusammengearbeitet in der Bezirksversammlung und uns gegenseitig gestützt wie unterstützt. Als jüngster Abgeordneter und älteste Abgeordnete haben wir in Hamm und darüber hinaus viel bewegen können. Ich baue darauf, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

Wir konnten das Ergebnis der SPD im Wahlkreis Hamm um 5.000 Stimmen steigern. Elke Kuhlwilm verbesserte ihr persönliches Ergebnis um ca. 1.000 Stimmen und ich meines um ca. 4.000 Stimmen – trotz aller Widrigkeiten. Unsere gemeinsame Arbeit hat sich insofern also gelohnt, selbst wenn es nicht mehr für uns beide gereicht hat. Ich freue mich auch darüber, dass wir gemeinsam mit unserer Partei vor Ort es schaffen konnten, das beste Ergebnis eines SPD Einzelkandidierenden im Bezirk Hamburg-Mitte zu erringen: 8.726 Stimmen. Darauf können wir gemeinsam stolz sein und ich möchte Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Hamm, für diesen außerordentlichen Vertrauensbeweis herzlich danken.

Ich werde mich weiterhin für Sie in der Bezirksversammlung einsetzen und für eine moderne und zukunftsfähige Sozialdemokratie kämpfen!

Ihr Yannick Regh