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Veloroute 8 - Foto: Marco Dittmer; Quelle: http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/der-breit-angelegte-radweg-durch-den-thoerls-park-ist-eine-erholsame-abwechslung-von-den-radstreifen-an-hauptstrassen-m78571,44174.html

Der Regionalausschuss hatte Herrn Scheper, Leiter des Bereichs Prävention und Verkehr des Polizeikommissariats 42 (PK42), und Frau Kestel, engagierte Bürgerin und Gründerin der Muslimischen Frauengruppe in Horn, zum 10. April 2018 als Gäste geladen und diskutierte mit den Ausschussmitgliedern sowie mit über 20 Anwohnerinnen und Anwohner über die Verkehrssituation in Horn sowie über die Arbeit der Muslimischen Frauengruppe.

Herr Scheper leitet seit Januar 2018 den Bereich Prävention und Verkehr im PK42, welches für Billstedt und Horn zuständig ist, und führte zunächst allgemein in die momentane Verkehrssituation an bestimmten Stellen in Horn ein, wie beispielsweise im Horner Weg. Der Ausbau der Fahrradstraße ist im vollen Gange und soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Während der Bauphase ergaben sich aus Sicht der SPD-Fraktion und Anwohnerinnen und Anwohner bereits erste Probleme: die Entfernung von Fußgängerüberwegen auf der Höhe Morathstieg oder am Kreisel Horner Weg Ecke Rhiemsweg. Von Herrn Scheper wurde angekündigt, dass im Nachgang der Bauphase erneut die Zahlen der Verkehrsteilnehmenden erhoben werden sollen und es zu einer erneuten Prüfung kommen soll. Gleiches stellt sich für Herrn Scheper in der Schurzallee/ Billufer. Die SPD hatte sich mehrmals dafür eingesetzt, dass die Straße wo Festbewohner und Kleingartenvereine angesiedelt sind, durch verschiedene Maßnahmen vom Durchfahrtsverkehr entlastet werden soll, bisher leider ohne Erfolg.

Dazu Yannick Regh, regionalpolitischer Sprecher der SPD für Horn/ Hamm/ Borgfelde/ Rothenburgsort: „Wir werden uns nach diesem offenen Gespräch mit Herrn Scheper weiter dafür einsetzen, dass Anwohnerstraßen sicherer und vom Verkehr entlastet werden. Mein Eindruck ist, dass wir im PK42 dafür nun auch Kollegen von der Polizei haben, die pragmatisch und lösungsorientiert mit uns zusammenarbeiten werden. Deshalb haben wir einen Antrag im Regionalausschuss gestellt zur Wiederaufbringung von Zebrastreifen am Kreisel und darauf hingewiesen, dass in der Schurzallee/ Billufer nochmals Messungen außerhalb der Ferienzeiten durchgeführt werden. Dafür werden wir zeitnah mit der Polizei und den Anliegern in Kontakt treten.“

Danach hat Frau Kestel als engagierte Bürgerin ihre Projektarbeit der Muslimischen Frauengruppe in Horn vorgestellt. Der Regionalausschuss hatte in seiner vorherigen Sitzung einen Sondermittelantrag von ca. 2.600 Euro einmalig bewilligt, der die Betriebskosten der genutzten SagaGWG Räumlichkeiten in Horn deckt. Frau Kestel berichtete von den Angeboten und Projekten, die sie zusammen mit anderen voranbringt. Beispielsweise werden Gesprächsrunden, Elternberatung, Projekte für Jugendliche und Kinder und vieles weitere angeboten. Jedes Angebot steht für jeden und jede offen. Für ihr Engagement war Frau Kestel bereits 2012 beim Bundespräsidenten Gauck eingeladen und erhielt für ihre Arbeit mehrere Zertifikate. Sie absolvierte mehrere Schulungen, teilweise eigenfinanziert, um ihre ehrenamtliche Arbeit zu professionalisieren. Vor allem eine Sache ist Frau Kestel ein Herzensanliegen, was sie immer wiederholte: „Das wichtigste sind mir die Angebote für die Kinder. Ich möchte die Kinder nicht an Radikalisierung verlieren.“.

„Ich bin beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement von Frau Kestel mit der muslimischen Frauengruppe und bin der Überzeugung, dass unsere Unterstützung mit Sondermitteln genau richtig gewesen ist. Engagierte Bürgerinnen und Bürger ermöglichen uns ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in guter Nachbarschaft. Wir werden weiter solche Projekte gerne mit Mitteln für die alltägliche Arbeit unterstützen, Betriebskosten können wir aber auf Dauer nicht finanzieren. Zusammen sind wir aber bereits in Gesprächen, um mit einer Vereinsgründung bzw. Kooperation mit anderen Trägern die Frauengruppe zu unterstützen.“, sagt Yannick Regh.